Heute morgen als erstes ein Frühstück im Wadi Bani Awf mit einer traumhaften Bergkulisse im Hintergrund. Vom Campplatz machten wir uns zu Fuß auf in den Snake Canyon. Diese enge, nur wenige Meter breite Schlucht ist viele hundert Meter eingeschnitten in den Berg. Je nach Wasserstand kommt man nur mit Schwimmen im Neopren-Anzug weiter. Wir konnten jedoch ein gutes Stück hineinmarschieren bis eine unüberwindliche , meterhohe Steilstufe ein Weiterkommen unmöglich machte. Jedenfalls eine spannende Sache.
Dann ging es einige Stunden über sehr steile, im Allrad zu bewältigende Schotterpisten bergauf. Die Piste Richtung El Hamra schraubt sich bis auf Höhen zwischen 2500 und 3000m hinauf. Bei Regen kann es lebensgefährlich werden. Die Aus- und Weitsicht ist überwältigend!
El Hamra empfing uns mit einem heißen Wüstenwind.
Von hier aus ging es nordwestlich nach Ghul und von hier aus in die Schluchten des Wadi Ghul. Was nun kam, hatten wir nicht in unseren kühnsten Vorstellungen auf dem Schirm: eine ca. 7km lange Fahrt durch den noch teils mit Wasser gefüllten Flußlauf des Wadi, nur mit Allrad über den Flußschotter mit teils knietiefen Wasserlöchern. Der Toyota hat uns brav hindurch durchgebracht. Bekannt ist dieser Wadi als Grand Canyon des Oman, nicht zu unrecht! Auf beiden Seiten wachsen solche Steilwände in den Himmel, die man nur mit Superlativen beschreiben kann. Am Ende des befahrbaren Wadi ist eine Minioase namens El Nakher, wo wir auch eine Stelle zur Übernachtung finden. Von hier aus blickt man steil hinauf zum höchsten Berg des Oman, den Djebel Shams mit 3000m.
Die nachfolgenden Fotos sind nicht zwingend in der richtigen Reihenfolge. Und erst recht nicht können solche Fotos wiedergeben, wie steil, tief oder gewaltig die Szenerie in Wirklichkeit war...
![]() |























