Frühstück am Strand von Fayazah....ein tolles Erlebnis, mit den schönen Stränden und der gewaltigen Gebirgssteilwand im Rücken!
Ziel des heutigen Tages war die Grenzstation zum Jemen, also quasi am Ende der Welt. Wir fuhren westwärts in nicht aufhörenden Paß- und Serpentinenstraßen mit nicht mehr normal zu nennenden Steigungen. LKWs fuhren grundsätzlich nur im Schrittempo, bergauf wie bergab. Daß auch nicht selten die Bremsen versagen, davon zeugen zahlreiche Autowracks, einschließlich eines frisch und vollkommen zertrümmerten Sattelschleppers in einem Wadi, der die Kurve nicht mehr gekriegt hatte. Von Salalah zur Grenze sind es 110km. Zur Grenze hin gab es Polizei- und Militärkontrollen. Jedenfalls ging es permanent auf die ca 700m hohen Hochebene und dann dauernd wieder runter durch die Wadis auf Meeresspiegelhöhe, dann über Haarnadelkurven wieder hoch. Jede Menge Viehzeug, in erster Linie unzählige Kamele aber auch viele Kühe, trottete auf den Straßen.
Wieder mal auf Meereshöhe entdeckten wir einen der schönsten, paradiesischsten Strände überhaupt, den von Rakhyut. Feinster, weißer Sand, dahinter weiße Kreidefelsen, und das Meerwasser sah wie Götterspeise aus. Kein Dreck am Strand. Das Wasser war so irre warm und schön, daß ein Bad darin Pflichtprogramm war. Einfach nur herrlich.
In Sarfayt, der letzten Ansiedlung vor der Grenze war dann Schluß mit lustig: Polizei und Militär verweigerten die Weiterfahrt mit den Worten "zu gefährlich". Nun wollten wir ja nicht in den Jemen einreisen, sondern nur mal einen Blick zur Grenze werfen, aber das wurde alles verwehrt. Nun denn, so machten wir uns unverrichteter Dinge wieder über Serpentinen und an Spalier stehenden Kamelen vorbei zurück nach Salalah, wo wir wieder am kilometerlangen Sandstrand unser Abendessen einnahmen.

















